"Eifel-Bunker-Tour" 2016

Regierungsbunker von Bund und Landesregierung Nordrhein-Westfalen können im Rahmen eines Tagesprogrammes besichtigt werden

Die „Eifel-Bunker-Tour“ bietet Zeitgeschichte des Kalten Krieges zum Anfassen, wenn gleich zwei Regierungsbunker an einem Tag besichtigt werden: Die Atomschutzbunker von Bundes- sowie Landesregierung Nordrhein-Westfalen vermitteln auch Jahrzehnte nach ihrer Schließung auf beeindruckende Weise Denk- und Planungsmodelle für den „Tag X“.

Baulich und organisatorisch erzählen die beiden Regierungsbunker noch immer ihre Geschichte(n), die als Staatsgeheimnis klassifiziert zwischen 1965 und dem Ende des Kalten Krieges Teil deutscher Notstandsplanung waren. Dabei geben die Anlagen tiefe Einblicke in politische und auch militärische Planspiele der Bundesrepublik Deutschland als Mitglied des westlichen Bündnisses. In Erwartung massiver Kernwaffenangriffe wurden sie als „geschützte Kriegshauptquartiere“ geheim eingerichtet, die über solide Technik Überleben und Handlungsfähigkeit garantieren sollten.

Am Originalschauplatz gibt es Informationen zu Gestaltungsräumen der Regierenden für den Krisen- und Kriegsfall – inhaltlich wie auch über die Bunker selbst.

Zugang zum Regierungsbunker Nordrhein-Westfalen.Mit der „Eifel-Bunker-Tour“ wird 2016 im achten Jahr erfolgreich eine Zeitreise durch die Geschichte des Kalten Krieges fortgesetzt.

Tour-Termine sind der 26. Juni und 30. Oktober.

Anmeldungen (Voraussetzung zur Teilnahme!) zur „Eifel-Bunker-Tour“:

Ahrtal-Tourismus e.V.: info@ahrtaltourismus.de oder Tel. 02641/ 91 71 75.

Mehr Infos unter www.eifel-bunker-tour.info.

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17.05.2016