ABSAGE „Eifel-Bunker-Tour“ im Dezember 2021

Zeitreise entführt wieder 2022 in abgeschaltete Kommandozentralen von Bund, Land und Zentralbank

Alle Schotten dicht: 25 Tonnen schwere Rolltore verschließen den Zugangsbereich des Regierungsbunkers noch heute in 10 Sekunden – beeindruckend und beklemmend zugleich. AUS AKTUELLEM ANLASS: Aufgrund der aktuellen Corona-Situation hat das Veranstalter-Team der "Eifel-Bunker-Tour" entschieden, die für den 5. und 12. Dezember 2021 geplanten Veranstaltungen abzusagen.

Alle angemeldeten Gäste werden/sind per E-Mail informiert. Für Nachfragen ist das Organisationsteam erreichbar: info@bunker-doku.de

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Geheime Bunker, abgeschaltete Kommandozentralen, unterirdische Tresorkammern und Operationssäle: der Kalte Krieg hinterließ Orte der Zeitgeschichte, die 30 Jahre lang für den Ernstfall Atomkrieg eingerichtet waren. Die „Eifel-Bunker-Tour“ entführt 2022 am 6. März, 4. und 18. September sowie 9. und 23. Oktober in drei markante Originalschauplätze dieser Zeit. Ein exklusives Tagesprogramm erklärt die Einrichtung und ihre Hintergründe. Start- und Zielort der Tour ist die "Dokumentationsstätte Regierungsbunker" in Bad Neuenahr-Ahrweiler, die Dauer der Tour beträgt acht Stunden (10 bis 18 Uhr).

Die Welt Anfang der 1960er Jahre: Mauerbau, Kuba-Krise wie auch eine beschleunigte atomare Aufrüstung gehen in die Geschichte ein als Spannungsphase. Die NATO-Strategen entwerfen Szenarien für den Ernstfall. Ein wichtiger Aspekt kommt Bunkerbauten für politische, militärische oder wirtschaftliche Entscheidungsträger zu. Ein ganzes System wird geheim geplant und gebaut. Nicht nur die Bundesregierung richtet ihren geschützten Ausweichsitz in der Eifel ein, sondern auch die nordrhein-westfälische Landesregierung und deren Landeszentralbank.

Fernschreibzentrum aus den 1970er Jahren im Bunker der nordrhein-westfälischen Landesregierung.Durch dieses Kapitel des kalten Krieges und in drei einstige Staatsgeheimnisse entführt die „Eifel-Bunker-Tour“. Der Regierungsbunker im Ahrtal als Kopf eines bundesdeutschen Katastrophenmanagements ist der Ausgangspunkt für die anschließende Busfahrt zu den angeschlossenen Krisenzentren von Landesregierung und Landeszentralbank Nordrhein-Westfalen.

Unterirdische Operationssäle, ein Friseursalon oder das Bunker-Bundespräsidialamt werden besichtigt. Wie auch das Schlafzimmer des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten, ein voll eingerichtetes Fernschreibzentrum und sogar ein Bunker-Radiostudio den Besuchern offensteht. Die „Eifel-Bunker-Tour“ endet hinter einer tonnenschweren Tresortür und in Arbeitszimmern der Landeszentralbank. Von hier sollten im Krisenfall der Devisenverkehr, die Zahlungskreisläufe innerhalb des Landes wie auch die Bargeldversorgung für NATO-Truppen und Bundeswehr sichergestellt werden.

Der Eingangsbereich zum Bunker der Landeszentralbank Nordrhein-Westfalen unter einer Schule in Satzvey.Drei Bunker, eine Aufgabe: die Handlungsfähigkeit des Staates sollte auch im Atomkrieg so lange wie möglich funktionieren. Bundesweit einmalig, verbindet die „Eifel-Bunker-Tour“ drei Orte des Kalten Krieges in einem Tagesprogramm.

Mehr Infos zur Tour + Teilnahme: www.eifelbunkertour.de

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29.07.2021